#98 – Individuell statt Schublade: die QPR seit dem 1. Juli
Shownotes
Seit dem 1. Juli gelten im ambulanten Bereich neue Qualitätsprüfungs-Richtlinien. Holger Ohm hat in den Wochen danach mit drei Kundinnen und Kunden gesprochen, die bereits geprüft wurden: zwei ambulante Dienste in Niedersachsen, einer in Hessen. Das Ergebnis dieser Rückmeldungen ist der Ausgangspunkt dieser Folge – und es fällt sehr unterschiedlich aus.
In Hessen wurde die individuelle Pflege ausdrücklich positiv hervorgehoben, weil die Dokumentation den realen Verhältnissen angepasst war. In Niedersachsen dagegen stand die Evaluation der Expertenstandards so stark im Vordergrund, dass die persönlichen Verhältnisse vor Ort kaum Gewicht bekamen. Für Holger Ohm ist das eine Diskrepanz zur Richtlinie selbst, die die individuellen Verhältnisse ausdrücklich in den Vordergrund stellt. Christian Karl und Holger Ohm ordnen ein, was sich konkret geändert hat: die Umstellung vom Schulnotensystem auf eine Buchstabenbewertung, vor allem aber das neue Fachgespräch und die stärkere Berücksichtigung der pflegenden Angehörigen sowie des Gewaltschutzes. Sie sprechen darüber, warum eine Evaluation alle vier Wochen am Bildschirm keine Evaluation ist, wie der Pflegeprozess als Verbindung zwischen Fachwissen und individueller Lebenssituation gedacht ist und was ambulante Dienste jetzt konkret tun können, um im Fachgespräch sicher zu argumentieren.
Eine Folge für Leitungskräfte, QM-Verantwortliche und Pflegefachkräfte, die wissen wollen, worauf es bei der nächsten Begutachtung wirklich ankommt.
Shownotes: Unterlagen zur Folge: https://kdrive.livento-bildung.online/app/share/3512381/465aaa7c-35c3-445e-a1dc-4db2215e4ed6
Sozialen Kanäle: https://www.instagram.com/pflegedialog_podcast/ https://www.tiktok.com/@pflegedialog https://www.youtube.com/@Pflegedialog-Podcast_Clips
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen beim Pflegedialog Podcast, deinem neuen Begleiter für alle die die Pflegebranche hautnah erleben und mitgestalten möchten.
00:00:08: Deine Gastgeber Holger Ohm Lehrer für Pflegeberufe und Pflegeexperte und Christian Karl Inhaber einer Konsulting-Agentur nehmen dich mit auf eine Reise durch die Komplexe und sich ständig verändernde Welt der Pflege Ob du selbst in der Pflege arbeitest, einen Angehörigen betreust oder einfach nur an den aktuellen Entwicklungen dieser wichtigen Branche interessiert bist.
00:00:31: Hier bist Du richtig!
00:00:32: Nun geht's los mit der Folge – viel Spaß dabei!
00:00:35: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Pflegedialog-Podcasts.
00:00:40: Hallo Holger!
00:00:41: Hallo
00:00:42: Christian und hallo liebe Zuhörer!
00:00:45: Genau, hallo Liebe Zuhörer.
00:00:48: Ja, wir wollen uns heute mal einem sehr praktischen und relevanten Thema im Bereich der ambulanten Pflege.
00:00:56: Aber natürlich hat das eine Auswirkung auf die stationäre Pflege.
00:00:58: aber jetzt ein Fallbeispiel oder mehrere Fallbeispiele woran wir was auch verdeutlichen wollen.
00:01:04: Das Thema Heute sind die Expertenstandards und Holger sagt doch mal was hat sich denn jetzt seit ersten siebten, wo neue Prüfrichtlinien ja für den ambulanten Bereich raus sind.
00:01:18: Ergeben?
00:01:20: und was ist die Story dahinter?
00:01:22: Ja
00:01:23: ich habe Anrufe von Kunden bekommen, die jetzt seit Juli geprüft worden sind nach dem neuen Qualitätsprüfricht-Linien im ambulantenbereich zwei Niedersachsen, einen Kunden aus Essen und bin damit Fragen bombardiert worden.
00:01:39: Ach schon!
00:01:40: Als die Ankündigung der Prüfung kam, war natürlich denn sofort Telefonat bei mir heiß gelaufen und dann danach auch natürlich weil ich habe gebeten ein Feedback zu bekommen wie die Prüfungen gelaufen ist oder was dort Schwerpunkte waren usw.
00:01:56: Und da haben sich bei meinen Kunden, bei den Dreien die sich da sehr aktiv gemeldet haben in Interaktion mit mir waren ja so ein paar Unterschiede dargestellt.
00:02:06: Erst mal grundsätzlich sollten wir ja die neuen Qualitätsprüfungen Richtlinien darauf abzielen, dass die individuelle Situation der Patienten dort mehr berücksichtigt wird.
00:02:20: Das bedeutet auch für mich als Pflegefachkraft und als Dozent das man dann die individuellen Vorlieben und Anforderungen der Kunden berücksichtigten muss und dass sie vielleicht nicht immer ich sage mal genau den Anforderungen der Expertenstandards entsprechen.
00:02:42: Ich hoffe, ich habe das so halbwegs neutral formuliert.
00:02:47: und da ist mir eins aufgefallen die eine Kundin sagte ja sie haben zu dritt geprüft einer hat nur Aktenprüfung gemacht zwei sind rausgefahren zu Kunden haben dort die Prüfung beortgemacht und im Abschlussgespräch wurde festgestellt dass die individuelle Pflege dort, das war in Hessen die Prüfung sehr positiv hervorgehoben wurde und die Dokumentation auch gerade in Bezug auf Evaluation Expertenstandards, ich sage mal realen Verhältnissen angepasst worden ist.
00:03:22: Also die Gewichtung.
00:03:25: Währenddessen in Niedersachsen die beiden ambulanten Pflegedienste, die mit mir im Regenaustausch gestanden haben gesagt haben, dass die Expertenstandards in der Dokumentation absolut vorrangig wären und die persönlichen Verhältnisse vor Ort, die ja nicht immer einfach sind im Ambulanten, ja nicht so gewichtet worden sind.
00:03:52: Und da stellt sich für mich die Frage wenn ich mir die neuen KPR-Regeln anschaue, die sagen eindeutig aus das entscheidend ja auch immer so indirekt formuliert natürlich pflegewissenschaftlich gearbeitet werden soll, also Berücksichtigung der Expertenstandards und die Dokumentation.
00:04:13: Aber die individuellen Verhältnisse im Vordergrund auch stehen.
00:04:17: Ich sage mal in einem Messiehaushalt fällt mir hygienisches Arbeit ein bisschen schwerer wie in einem sehr aufgeräumten Haushalt.
00:04:26: Da ergibt sich für mich schon eine Diskrepanz Und das ist dort nicht so zum Tragen gekommen.
00:04:33: Da hat man sich sehr versteigt auf die Evaluation der Expertenstandards, auch da wieder Unterschiede.
00:04:41: Die einen haben gesagt, dass individuelle Muster... Wann mache ich die Evaluationen?
00:04:47: Die echte?
00:04:48: Die große?
00:04:50: Das muss regelmäßig sein!
00:04:52: Bei den anderen Kundinnen bei dem Pflegedienst Richtung Hamburg, da hieß es toll, starke Zeiten haben.
00:05:02: Und da steht sich für mich wieder die Frage, ist der medizinische Dienst nicht in der Lage, das sage ich ganz provokativ bundesweit einheitlich mal die Leute zu schulen was nun gefordert ist?
00:05:17: Weil es scheint mir die individuellen Anforderungen der Prüfer vor Ort mehr Rolle zu spielen als die Kuppe erst an sich.
00:05:29: Ich verstehe deinen Gedanken.
00:05:30: Ich will natürlich jetzt auch keine Lanze für den medizinischen Dienst berechen, aber ich will das aus praktischer Sichtweise einmal meinen Gedanken dazu äußern.
00:05:41: es ist natürlich so dass wenn zum ersten siebten neue Prüfrichtlinien in Kraft treten und da gibt's ja wie du schon erwähnt hast diesen diese große Veränderung hin zu dazu, dass eben die individuelle Versorgungssituation eine größere Rolle spielen muss.
00:06:02: und das ist natürlich wenn es nicht genauer definiert ist intern oder da gewiss entsprechend Prüfanleitungen hinterlegt sind.
00:06:12: Ist es natürlich auch sehr stark Auslegungssache ja?
00:06:18: Und wir wissen wie schwer's ist sag mal ein Team mit siebzig Leuten zu schulen, die an einem Ort sind.
00:06:26: Wie verhält sich das dann mit vielleicht sogar deutschlandweiten Teams?
00:06:33: Die bis vor kurzem immer auch weiterhin in Einsätzen sind?
00:06:37: also da würde ich sagen dass es einfach auch eine organisatorische Mammut Aufgabe.
00:06:44: Ich möchte aber nochmal auf einen Punkt innerhalb deiner Argumentationskette genauer eingehen weil ist glaube also eine sehr gravierende Änderung innerhalb der Prüfrichtlinien ist und das ist dieses Fachgespräch, wo ich am Ende sozusagen als Leitungskraft oder eben auch Pflegekraft entsprechend mit dem medizinischen Dienst diese individuellen Sachen sozusagen erörtern kann.
00:07:15: Und letztendlich sehe ich da natürlich ne große Chance aber auch ein großes Risiko.
00:07:22: Da lassen sich natürlich bestimmte, sagen wir mal in der Begutachtung entdeckte Beobachtungen natürlich aufklären.
00:07:33: Das hängt dann aber stark von der Kommunikationsart und der Erklärfähigkeit der entsprechenden Fachkraft zusammen.
00:07:41: Und das ist ja auch ein bisschen die Ausrichtung unseres heutigen Podcasts oder der heutigen Folge, dass wir mal schauen wollen gerade... Auf das Beispiel bezogen Expertenstandard, was man da für eine Argumentationskette auch bauen kann.
00:07:58: Die auf die man sich gut vorbereiten kann.
00:08:00: Ich glaube es ist noch mal ein anderer wichtiger Schritt dass man sich auch auf solche Fachgespräche dann entsprechend vorbereitet.
00:08:08: Ja wie
00:08:08: mich der folgen.
00:08:09: ganz recht lieber Christian?
00:08:11: Das Fachgespricht ist eine ganz wichtige Komponente wenn beide Seiten dem entsprechend Zeit haben
00:08:19: und
00:08:20: dementsprechend richtig argumentieren können.
00:08:24: Das ist natürlich Grundvoraussetzung, bei dem Eingun war es wohl so dass das Abschlussgespräch zehn Minuten gedauert hat und dann gesagt oder jetzt können wir nicht mehr, wir müssen weiter.
00:08:36: Und das fand ich denn auch zum Beispiel sehr befremdlich.
00:08:39: Ja.
00:08:40: Holger bevor wir weiter im Fallbeispiel einsteigen und quasi auch das Thema Expertenstandard Dahingehend noch mal genauer anschauen, kannst du nochmal kurz für alle Hörer die vielleicht von der neuen QPR überhaupt nicht so viel gehört haben und sich damit eigentlich auch noch nicht beschäftigt haben.
00:09:01: Nur nochmal kurz in fünf Sätzen zusammenfassen was sich konkret verändert hat und welche Rolle dabei diese Änderung... ist ja kein Schulnotensystem mehr, sondern es gibt jetzt ein A- bis D-Modell sozusagen.
00:09:20: Das nur damit wir im Laufe der Folge quasi da immer andocken können, damit jeder Hörer da irgendwie kurz auf einen Stand ist, damit er unsere Ausführungen in der Zukunft jetzt in der Folge auch ein bisschen besser verstehen kann.
00:09:35: Ja
00:09:35: also generell wie du das schon angedeutet hast, dass man von diesen Schulnoten die wir ja alle lange Zeit uns begleitet haben von eins, null bis theoretisch sechs Komma Null Notenvergabe ist man auf A bis D übergegangen.
00:09:51: Das heißt werden bestimmte Anforderungen erfüllt Vollung ganz und so weiter.
00:09:56: das ist aber für mich gar nicht das Problem dass es für mich einfach nur Von Noten Auf Buchstaben zu steigen und auf weniger Auswahl.
00:10:04: was Aber Für Mich Am Wichtigsten Ist wie Du das angesprochen hast Dass Man Endlich das Erste Mal in Qualitätsprüfrichtlinien, dass die individuellen Besonderheiten so massiv aufgeführt hat, dass sie berücksichtigt werden von beiden Seiten.
00:10:21: Von der Pflege genauso wie von den Prüforganen, sprich dem medizinischen Dienst.
00:10:27: Das ist für mich der wichtigste Unterschied.
00:10:30: und das man dann wenn dort ich sage mal aus Sicht des medizinische Dienstes Mängel aufgetreten sind oder Versäumnisse dass durch das sogenannte Fachgespräch mit Leitung oder mit der zuständigen Pflegefach gehabt, das dementsprechend erläutern und begründen kann.
00:10:51: Und im Grunde genommen, dass es dann akzeptiert werden muss wenn das sinnvoll argumentiert wird warum wieso?
00:11:00: deshalb ist da was nicht?
00:11:02: Oder anders geschehen Das ist für mich so das wichtigste überhaupt gar nicht das mit der Umstellung auf A bis D und so weiter, sondern wirklich individuell.
00:11:14: Und das Fachgespräch?
00:11:16: Ja, was ich persönlich auch sehr gut finde ist, dass deutlich mehr oder auch erstmalig die das Thema der Situation der pflegenden Angehörigen mit Berücksichtigung findet.
00:11:30: also pflegenden Angehörigen kommen jetzt etwas mehr noch in das System und auch in die Begutachtung sozusagen mit rein.
00:11:37: Und zum Beispiel auch Themen wie Gewaltschutz und so, ja?
00:11:40: Das haben wir ja auch schon häufiger angesprochen in unseren Podcast folgen, dass es ein großes Themenfeld ist wo auch Aufholbedarf besteht.
00:11:51: ich meine nicht umsonst hast du zu dem Thema auf einem Buch verfasst aber das sind alles Sachen wo man wirklich sagen kann weil sie natürlich im ambulanten Bereich einen großen Einfluss auf die Gesamtsituation einfach haben.
00:12:07: Ohne diese Aspekte könnte ich überhaupt nicht, die individuelle Situation sozusagen einschätzen oder dann letztendlich auch bewerben ist.
00:12:17: Wegen mussten sie sozusagen implizit einfach integriert werden und das finde ich eigentlich ziemlich, ziemlich stark.
00:12:25: Ja, das ist sehr positiv.
00:12:26: Ich habe auch nicht gesagt dass die Qualitätsberufrichtlinien schlecht sind ganz im Gegenteil da bin ich voll deiner Meinung.
00:12:32: Das ist eine Wendung zum positiven hin zu echten Situationen zur echten.
00:12:38: auch Nebeneinflussen möchte ich das mal nennen auf die Pflegequalität Weil wenn die Angehörigen was unterstützend machen wollen weil sie die Leistungen nicht vollrufen und das aber nicht korrekt oder gar nicht durchführen ist die Pflegekraft raus und das wird in der Situation berücksichtigt.
00:12:57: Das darf vielleicht, dass die Ursache im Angehörigen liegt.
00:13:02: Und mit Gewalt gebe ich dir vollkommen ganz recht, dass es oft mit Überforderung ja in der Regel von Angehöhrigen manchmal auch von Pflegeköpfen, dass man das auch im Vordergrund setzt.
00:13:13: aber für mich das Allerwichtigste war wirklich dieses individuelle Betrachten der Situation weil wir haben durch die Expertenstandards beginnen vor langen jahren Die ganzen Expertenstandards, die nach und nach immer mehr geworden sind eingeführt.
00:13:34: Dazu geneigt Menschen in Schubladen zu packen!
00:13:37: Du hast jetzt das Problem und so müssen wir damit umgehen.
00:13:42: Und ohne zu berücksichtigen ist das überhaupt möglich bei Patient X, bei Bewohner Ypsilom.
00:13:49: Das ist für mich das erste Mal im Qualitätsberufrichtlinie dass man das berücksichtigt.
00:13:56: Ja genau und das ist ja dann sozusagen, also die Grundvoraussetzung dazu ist ja um das Berücksichtigen zu können, dass sich eben auch die Angehörigen- und Wohnsituation
00:14:05: etc.,
00:14:06: so wie du es schon beschrieben hast einfach auch berücksichtig.
00:14:09: Ja, genau das ist es nämlich!
00:14:12: Und das wurde höchste Zeit – das haben wir im Kollegenkreis unter Dozenten schon in Diskussion mit medizinischen Dienst habe ich seit fifteen, zwanzig Jahren gesagt.
00:14:24: Ich habe gesagt Leute ja da ist ein Standard!
00:14:26: Da ist was nicht zu hundert Prozent gelaufen.
00:14:29: aber habt ihr mal geguckt?
00:14:30: wäre das überhaupt möglich gewesen?
00:14:33: Da war denn immer der Schweigen im Walde weil man gesagt hat dass muss gemacht werden es ist nicht gemacht.
00:14:39: also ein Fehler.
00:14:40: ich hab gesagt vielleicht ging das dort gar nicht aus dem und den Gründen.
00:14:44: da waren die Argumente ja ich sage mal unnötig weil sie wurden gar nicht berücksichtigt.
00:14:50: jetzt Ist der Mädchen schließlich gezwungen, da auch Rücksicht aufzunehmen?
00:14:56: Ja.
00:14:58: Und lass uns mal in das Falle-Beispiel oder nicht nur Fallbeispiel es ist eine reale Situation plus das Beispiel anhand des Beispielsexpertenstandards als... Als ein praxisnahes Beispiel nehmen der Expertenstandard in der Umsetzung, hast du ja schon gesagt hat sehr viele ist immer auf Prozesse.
00:15:23: Strukturen Ergebnis Qualität sozusagen auch vorbereitet so dass man wenn man den Experten Standard anwendet das natürlich auch gut schon noch vorbereitet ins QM übertragen kann.
00:15:37: Aber eben die individuelle Situation, so wie du das sagst, spielt jetzt eine größere Rolle.
00:15:42: Also was müsste ich denn jetzt als ambulanter Dienst tun?
00:15:46: Um damit nicht in solchen Prüf-Situationen Probleme zu bekommen?
00:15:53: Ja!
00:15:54: Wie soll ich das sagen?
00:15:55: Patientengerecht bedeutet... Ich muss einen Pflegeprozess interaktiv, interagierend durchführen weil der Pflege-Prozess ist praktisch ja die Verbindung zwischen einem standardisierten Fachwissen, was die Leute aufgrund ihrer Ausbildung und Berufserfahrung gelernt haben.
00:16:18: Und der individuellen Situation des Patienten, des Bewohner.
00:16:21: Es gibt natürlich sogenannte Vorbehaltsaufgaben.
00:16:24: das heißt man erhebt und stellt einen Pflegebedarf fest.
00:16:28: den muss man organisieren und steuern und auch natürlich regelmäßig analysieren evaluieren praktisch und weiterentwickeln.
00:16:40: Und dazu gibt es ja so ein Vier-Stufen-Schema, ich mache das die individuelle Bedarfserhebung unter Einbeziehung des Patienten – das Assessment – dann planee ich Ziele und Maßnahmen wie an der individuellen Lebenssituation desjenigen ausgerichtet ist.
00:16:59: Dann führe ich das durch natürlich nach gewissen Standardkriterien.
00:17:04: wenn ich einen sterilen Verwandt wechseln Ich mache bei einer chronischen Runde, der muss da eben auch steril durchgeführt werden.
00:17:11: Und ich muss regelmäßig evaluieren, sprich gucken funktioniert das alles noch?
00:17:16: Wenn nicht muss ich es anpassen.
00:17:18: und damit habe ich die Qualitätssicherung ja und die Dokumentationen, die er in den letzten zwanzig Jahren teilweise Wahnsinns Umfänge erfasst hat.
00:17:31: Dokumentations ist nichts Zweck des Pflegeprozesses.
00:17:34: Das ist einfach ein Nebenprodukt So nenne ich das jetzt mal.
00:17:39: Er schützt vor unsachgemäßer Pflege und ich muss die Dokumentation so sorgfältig gestalten, dass die Interaktion mit dem Patienten wirklich patientengerecht durchgeführt werden können.
00:17:54: Und dazu brauche ich natürlich um das konkret in die Praxis umzusetzen verschiedene Hilfsmittel.
00:18:01: Natürlich ist da die Fortbildung und Sensibilisierung der Mitarbeiter ein ganz ganz wichtiger Punkt.
00:18:07: Sie müssen ihr Wissen aufbauen, sie müssen vermittelt bekommen.
00:18:11: Was ist wirklich relevant?
00:18:13: Und manches Mal müssen auch Widerstände gegen bestimmte Dinge abgebaut werden.
00:18:20: Das ist ein ganz normaler Prozess und wenn ich jetzt einen Expertenstandard habe muss ich den auf meine Patientenbewohner runterbrechen ganz individuell was lässt sich dort sinnvoll vielführend bei dem einzelnen Menschen anwenden.
00:18:39: Dann muss ich das machen, muss die Mitarbeiter dazu bringen dass sie alle das verbindlich auch so durchführen und ich muss regelmäßig ja zum Beispiel im Rahmen einer Pflegevisite Daten erheben.
00:18:57: ist das noch so?
00:18:58: in einem Audit nenne ich das jetzt auch mal gewisse Qualitätsindikatoren haben, wo ich das Ergebnis messen kann und Ergebnisse, wie man das rückkoppeln kann.
00:19:11: Hat es das Ziel uns näher gebracht?
00:19:14: So wie wir das machen oder müssen wir da was abändern?
00:19:19: Das ist so für Pflegedienste das ganz, ganz wichtige in dieser Reihenfolge.
00:19:25: Kannst du ein paar Indikatoren nennen?
00:19:29: nur damit es bisschen greifbarer wird vielleicht anhand eines Beispiels
00:19:35: Wie meinst du das?
00:19:36: Du hast gerade gesagt, es müssen Indikatoren festgelegt werden.
00:19:39: Auf dessen sozusagen Grundlage man entsprechend die Ergebnisse oder Thesen oder dem Prozess sozusagen evaluiert.
00:19:51: Ja natürlich!
00:19:51: Das gibt für jeden Experten Standards ja bestimmte Ziele und wie man erkennen kann ob das Ziel erreicht ist.
00:19:58: ich nehme mal bei der Dekubitus Profilaxe kann ich gucken wie ist der Hautzustand wird regelmäßig eine Positionierung durchgeführt und so weiter.
00:20:09: Das sind Qualitätsindikatoren für mich.
00:20:13: Ja, okay alles klar!
00:20:14: Und lass uns mal in dein Beispiel zurück.
00:20:20: da war es ja jetzt so dass der Expertenstandard so wie du's jetzt gerade auch schon beschrieben hast in den drei Einrichtungen umgesetzt war also auch Dokumenten dokumentarisch umgesetzt war.
00:20:34: Was war jetzt konkret der Punkt, der bei medizinischen Dienst wechselseitig unterschiedlich gehandhabt wurde und was sind deine Ansätze dazu?
00:20:44: Wie kann man darauf jetzt reagieren oder sollte man reagieren?
00:20:47: Ja also die Evaluation.
00:20:50: wir haben seit der SIS Einführung gelernt Evaluation mache ich immer dann wenn es nötig ist individuell Und nicht, ich mache alle vier Wochen bei allen Patienten oder Bewohnern eine Schmerz-Erfassung.
00:21:04: Oder die Kubitusrisiko und so weiter.
00:21:08: Die kleine Evaluation ist die tägliche Pflege, wo Maßnahmen erbracht werden, wo man guckt wie geht es dem Patienten?
00:21:16: Ist alles in Ordnung!
00:21:18: Wenn ich da was feststelle oder könnte etwas sein dann mache ich eine Evaluation also individuell.
00:21:25: wenn die Mitarbeiter einen gewissen Zeitraum nichts feststellen kann ich sagen, Erfahrungswerte.
00:21:32: Ich gucke in meinem halben Jahr mache ich mal auch wenn sich nichts ändert eine große Evaluation bei dem Patient Heuger beim Patienten Christian der ist schon seit zwanzig Jahren Brillenträger kommt immer gut zurecht da brauche keine Sturz evaluation machen ob ich da irgendwas noch unternehmen muss.
00:21:52: Der kommt damit zu Recht, er geht von selber regelmäßig zum Augenarzt und so weiter.
00:21:57: Das heißt das ist für mich individuell Und ich habe es erlebt dass die eine Kundin mir gesagt hat der medizinische Dienst hat gesagt Warum haben sie dann nicht regelmäßige große Evaluation in ihrer Planung Pflegeplanung drin?
00:22:14: Sie hat gesagt ja wenn sich nichts ändert Dann mache ich das bei dem einen nach einem Jahr bei dem anderen nach einem halben Jahr beim nächsten nach drei Monaten.
00:22:22: Bei neuen Patienten mache ich das kurzfristig alle paar Wochen.
00:22:27: Und dann sehe ich, kann ich den Zeitraum verlängern oder nicht?
00:22:31: Weil ja täglich eine Evaluation stattfindet!
00:22:36: Als Beispiel wenn ich zu dir komme dich pflege Christian du bist betlegerich.
00:22:41: die Angehörigen unterstützen die Pflege indem sie auch zwischendurch positionieren Ich komme gucke bei der Grundpflege erkenne ich deinen Hautzustand ist in Ordnung Denn brauche ich nicht nach drei Monaten eine große Evaluation machen, wenn bis dahin alles in Ordnung war.
00:22:59: Ich sehe ja denn sobald sich etwas ändert seh' ich das.
00:23:03: Wenn ich jetzt auf einmal festgestellt habe dass du starke Hautrötung hast Druckstellen und so weiter Dann gehe ich in die Evaluation rede ich mit den Angehörigen dann gucke ich müssen wir da noch weitere Maßnahmen einleiten usw.. Dann hab ich ne Evaluation Alles andere, jetzt plaudere ich mal aus dem Legkästchen.
00:23:24: Ich habe Kunden bei denen das vom Arbeitgeber vorgeschrieben ist alle vier Wochen alle Patienten die und die Evaluationen zu machen.
00:23:33: Die Evaluation finden statt am Computer.
00:23:36: klick klick Klick keine Änderung nötig ohne den Patienten Bewohner gesehen zu haben einfach nur in die Dokumentation reingeguckt.
00:23:48: da war nichts.
00:23:49: also bleibt alles so.
00:23:50: Das ist die große Evaluation.
00:23:53: Und das ist für mich schwarze nicht, sorry!
00:23:56: Ja, es ist ein ABM?
00:23:58: Ja, das ist eine Beschäftigungsmaßnahme weil ich muss das abklicken... Weil ansonsten meckert der Computer den muss ich zur PDL oder zur EL und kriege meinen Einlauf, weil das vom QM so festgesetzt ist.
00:24:11: Das ist für mir das Schlimmste was es gibt.
00:24:14: Ich muss auch Vertrauen in Mitarbeiter haben dass sie erkennen wenn da etwas ist.
00:24:19: Ich muss mal ab und zu eine Pflegevisite machen.
00:24:22: Und nicht angemeldet, sondern einfach sagen, ach komm, Schwester Barbara heute war ich mal mit dir mit.
00:24:27: Wollen wir mal schauen wie es unseren Leuten geht?
00:24:29: Mal Hallo sagen das die auch sehen.
00:24:31: Mich gibt's auch noch!
00:24:33: Dann kann ich da die Evaluation im Rahmen einer Pflegewissigte machen aber dann setze ich das nicht fest.
00:24:43: Jetzt haben wir ja schon von dem Fachgespräch gesprochen Und da sind quasi ja bestimmte Sachen vom medizinischen Dienst sozusagen, wie du schon ausgeführt hast angesprochen wurden.
00:24:54: Lass uns mal den Blick auf unsere Hörer richten die jetzt im ambulanten Bereich sind.
00:25:00: Wie sollten sie sich denn jetzt das Thema Ja so zu sagen?
00:25:06: Wir sollen sich jetzt ein Thema nähern um nicht in die gleiche Falle zu tappen die jetzt da tatsächlich bei deinen Kunden entstanden ist.
00:25:15: Also was können Sie jetzt proaktiv jetzt schon tun oder was sollten sie vor der nächsten Begutachtung letztendlich auf jeden Fall getan haben müssen, um im Fachgespräch dann auch adäquat sozusagen argumentieren zu können dass es Bewohner zentriert oder orientiert an der Situation des Bewohners oder Patienten sozusagen war?
00:25:42: Ja, ganz simpel und einfach.
00:25:43: Da brauche ich gar nicht groß entschuldige Christian Vorbereitungszeit wie du das angesprochen hast wenn ich einen Menschen pflege Ich muss die als Fachkraft die Expertenstandards kennt und wenn ich weiß bei dem Patienten Christian kann ich etwas Nicht machen denn weiss ich doch warum kann ich das nicht machen?
00:26:06: Und dieses Argument dass der Patient das ablegt oder das etwas räumlich zum Beispiel nicht möglich ist.
00:26:13: Ein Transfer mit einem Hebellifter geht nicht, weil der Raum zu eng oder ähnlich ist.
00:26:20: Oder andere Dinge?
00:26:22: Dann weiß ich doch das.
00:26:23: und dann muss sich nur sagen ja lieber Medizin für die weiße Expertenstandard verlangt das und dass oder hat das und das vorgesehen.
00:26:32: und kann denn sagen aber entweder der Christian will das nicht habe das auch schon mal dokumentiert, dass das abgelehnt wird Das geht aus den und den Gründen nicht.
00:26:45: Und dann habe ich doch meine Argumente schon.
00:26:47: Ja, ja...
00:26:49: Deshalb ist das für mich Vorbereitung, da brauch' ich nicht wenn ich meine Arbeit kenne und meine Patienten.
00:26:57: Denn weiß ich warum das bei dir nicht geht?
00:26:59: Mit dem Hebelifter sondern dass ich dich aus dem Wett immer in Rollstuhl wuchten muss.
00:27:04: Warum?
00:27:05: Da is überhaupt kein Platz für einen Hebelifter weil du so ne kleine Wohnung hast und alles voll bemüht iß... So hier bitte Christian!
00:27:13: so dass da nichts hinpasst.
00:27:15: Da habe ich mal ein Beratungsgespräch gemacht, wollen wir das nicht umräumen?
00:27:18: Dann geht das vielleicht mit dem Lüfter und der Christian sagt ne, so ein Ding kommt mir nicht in den Faust denn es ist ebenso.
00:27:24: Ja, du hast ja auch immer eine Kostenfrage, ne?
00:27:27: Ja!
00:27:28: Das darf man ja auch nicht vergessen.
00:27:32: Okay gut dann die Frage ob noch irgendwelche anderen Aspekte innerhalb dieses Gesprächs mit deinen Kunden da waren, die jetzt auch nochmal eine Relevanz haben für zum Beispiel QPR, Umgang mit den medizinischen Dienst etc.
00:27:48: für unsere Hörer?
00:27:50: Ja ich sage einfach wenn ich das richtig verstanden habe bei der einen Kundin ist es so dass die Leute sich nicht trauen im Fachgespräch bestimmte Dinge auch beim Namen zu nennen.
00:28:06: Dass der Christian da ein Messi ist und dass der Raum so eng ist
00:28:11: usw.,
00:28:13: Patienten in die Prüfung einbezogen, ist ja immer nur eine Auswahl.
00:28:19: Und was ich bei den Kunden auch erlebt habe, die haben keine Ersatzkandidaten gehabt.
00:28:27: Das
00:28:28: waren wir auch neu weil sonst haben sie einen Ersatzkandidaten mit diesem Domain war da nicht nötig.
00:28:37: War das bei allen drei so?
00:28:39: Ich weiß es von einem definitiv, bei dem im Hessen.
00:28:44: Die hat erzählt, dass da aus dem Einpflege grad zwei nicht wollten.
00:28:48: Und da hat sie gesagt ja den nennst du mal Ersatzkandidaten?
00:28:51: Ne, haben wir keinen.
00:28:53: Also das ist ganz wichtig, dass man ganz neutral schildert warum es dann eine Abweichung oder ein Nicht-Einhalten erfolgt.
00:29:04: und wenn ich das einmal sowieso, wenn ich feststelle im Rahmen der Maßnahmenplanung kann ich das auch schon festlegen und dokumentieren.
00:29:13: Da müsste das doch jede Pflegefachkraft wissen.
00:29:15: Und könnte das argumentativ sagen, ihr guckt mal wir haben eine Erhebung gemacht bei Aufnahme dass und das wird vom Klient nicht gewünscht oder das ist es nicht möglich?
00:29:25: Oder wenn zwischendurch Auftritt nicht einfach machen sondern auch kurz kleine Notiz im Pflegebericht machen.
00:29:33: Schon sind die Probleme weg!
00:29:36: Die müssen einfach lernen Deutsch zu reden.
00:29:38: die Pflegefahrzeit zusammen.
00:29:40: Leute geht hin zum Christian.
00:29:42: schauen euch an Der ist sowas vom Beratungsresistent, es geht einfach bei ihm nicht.
00:29:46: Das lehnt er ab und das ist technisch nicht möglich.
00:29:49: Ja was ist dabei?
00:29:51: Wenn ich natürlich etwas wirklich vergessen habe muss sich auch den A in der Hose haben und sagen sorry da haben Sie recht!
00:29:59: Da ist ein Versäumnis auf meiner Seite.
00:30:03: Das passiert auch.
00:30:04: wir sind Menschen denn ist das auch eine Ordnung?
00:30:06: da muss man dazu stehen.
00:30:08: Ja, das heißt hier wäre aber auch dein Tipp an die QMs in den Häusern oder in den ambulanten Diensten.
00:30:15: In dem Fall ist es ja auch den Hinweis auch mehr darauf zu achten ob wirklich die individuelle Situation ausreichend beschrieben worden.
00:30:24: Weil da kann ich natürlich sehr gut schon im Vorfeld eben entdecken Wie weit wird während diese Sachen, wie du sie gerade benannt hast tatsächlich auch umgesetzt und das dann vielleicht einfach in der Teamberatung häufiger mit auf die Agenda zu nehmen.
00:30:41: Um es nochmal quasi anzumerken damit irgendwann ja in die Routine des der Dokumentationen mit aufgenommen wird so lange es gleich.
00:30:51: das Dokumentationssystem Nutzen ja viele schon auch Standardlösungen, aber manche auch eben nicht.
00:31:00: Dass vorsehen dass man das mit eintragen kann so.
00:31:03: Ja
00:31:04: da gebe ich der Follung ganz recht weil die individuelle Situation ist das entscheidende Punkt.
00:31:10: was mache ich und wie mache ich es?
00:31:13: Ich vermute, die Anbieter werden sich darauf natürlich logischerweise eingestellt haben oder sich jetzt auch kurzfristig entsprechend einstellen.
00:31:21: Wenn ein bisschen mehr – ich nenn es jetzt mal Prüfpraxis – Erfahrung geteilt werden so dass man einfach sagen kann.
00:31:30: okay hier können wir das ein- oder andere noch verbessern, damit letztendlich zum Beispiel wenn die Aktenprüfung ansteht oder das Fachgespräch anstellt man einfach auch ein paar Argumente aggregiert sozusagen direkt hat.
00:31:46: Genau bei Aufnahme vom Christian haben wir das dokumentiert Wir haben Beratungsgesprächen mit ihm durchgeführt und so weiter.
00:31:53: Das wurde abgelehnt.
00:31:56: Das ist aus denen und den Gründen so nicht möglich.
00:31:58: Deshalb machen wir das so
00:31:59: und so genau.
00:32:00: also Wenn ihr jetzt im ambulanten Dienst, Aktivzeit oder auch Betreuungsdienst.
00:32:07: Die QPR hat ja nicht nur für die ambulante Pflege sondern eben auch für die ambulance Betreuung eine Prüfrelevanz Ja dann ja frag doch mal bei eurem Software Anbieter wenn er das noch nicht umsetzt einfach Mal nach ob das in der Pipeline ist also ob das jetzt irgendwann ausgerollt wird Oder ob es möglich ist da mal zu schauen wie und was man da sozusagen in der Dokumentationssoftware mit aufnehmen kann, damit man einfaches einfacher hat wenn der medizinische Dienst dann auch kommt.
00:32:38: Also das wäre jetzt mein Vorschlag an jede Leitungskraft des einmal kurz sozusagen sich in die Software zu begeben um mal zu schauen und das auch innerhalb der Verantwortung zu schauen.
00:32:51: ich fragt da einfach an oder lass anfragen.
00:32:56: wie auch immer das kann man ja auch tatsächlich delegieren.
00:32:58: Gebe
00:33:01: ich der Fall vom Recht?
00:33:03: Genau.
00:33:05: Ich habe noch einen Hinweis oder zwei Hinweise in eigener Sache, der erste Hinweis ist.
00:33:13: Holger hat in der Vorbereitung zu dieser Podcast-Folge natürlich das Ergebnis – ich will da jetzt mal ein bisschen fast forward gehen – hatte in der Folge der Anfrage Schulungstermine mit den Kunden vereinbart, um das tatsächlich nochmal nachzuschulen.
00:33:35: Das hat man jetzt im Vorgespräch... Hast du mir das gesagt?
00:33:40: Also auch das noch mal ein gut gemeinter Rat für euch ja wenn ihr jetzt sowieso geplant habt irgendwelche Expertenstandards und ich kenne das ja aus meiner Vergangenheit und auch in der jetzigen Praxis dass das eine sehr häufige Anfrage ist Hausschulungen oder Themenwünsche sind einfach die Expertenstandards.
00:34:03: Dass ihr das den Dozenten, die ihr dafür bucht oder den Anbietern bitte nochmal explizit auch erwähnt dass man auf die neuen Prüfrichtlinien eingehen sollte damit die Mitarbeiter da einfach ausreichend abgeholt sind und meine Ahnung sich nach Zusatzbenefit ist, dass vielleicht auch deshalb noch mal die Schulung als nochmal Wertvoller von den Mitarbeitern wahrgenommen werden kann.
00:34:32: Als es vielleicht die letzten zehn Jahre wenn wir gesagt haben hey wir schulen jetzt den Expertenstandard de Kubitus profilaxe ja dann ist aus meiner Erfahrung die Begeisterung der Mitarbeitenden sehr begrenzt.
00:34:48: Wenn man aber sagt wir schulen den, aber mit dem Hauptaspekt der Prüfkriterien die erneu sind ist der Erfahrungswert auch ein bisschen höher.
00:35:03: Also das so ein bisschen der Gedanke an der Stelle.
00:35:08: und der zweite Gedankel ist gerade das Thema jetzt NOC Das Thema QPR seit erstem siebten, ihr merkt also und ihr spürt das ja schon die letzten Jahre.
00:35:24: Dass das System sehr häufig sehr viele Änderungen auch sozusagen erleidet und Reformen angekündigt dann teilweise umgesetzt, wie auch immer werden Und wir bei Livento haben dafür vierteljährlich ein Format entwickelt wo wir auf diese Änderungen nochmal explizit eingehen.
00:35:48: Das Format wird sich auch in den nächsten Monaten weiterentwickeln, sodass jeder der sich quasi dafür einschreibt, auch konkret Fragen einsenden darf um die direkt im Vorfeld sozusagen für uns bekannt sind, die dann bearbeitet werden können zusätzlich in diesem Format.
00:36:10: das Ganze nennt sich rechts ab und findet halt wirklich aller drei vier Monate statt.
00:36:18: Ich packe den Link zur nächsten Veranstaltung, wir hatten jetzt gerade erst eine wo wir das Thema NOC auch intensiver behandelt haben aber natürlich auf dem Entwurfstadium weil es ja noch nicht weiter gegangen ist.
00:36:35: Aber es wird also auch nochmal Thema sein im nächsten Update, wenn dann schon mehr Klarheit besteht wohin sich das alles sozusagen entwickelt.
00:36:43: Aber auch die Coupiers sind eben immer Thema bei den entsprechenden Rechtsupdates.
00:36:49: ja Wenn euch das also interessiert oder jemanden kennt denen das interessiert Dann schaut einfach mal in die Shownotes da ist der Link drinne und meldet euch super gern an.
00:36:58: Also Es ist jetzt auch nicht so dass wir dafür vier fünfhundert Euro nehmen sondern Eine einmalige Teilnahme kostet neunzehn Euro und bei viermaliger Teilnehmendennahme gibt es dann auch einen entsprechenden Mengenrabatt.
00:37:14: Wenn euch das irgendwie näher interessiert, dann schreibt uns einfach super gern dafür dazu an und dann können wir da auch nochmal in die Tiefe gehen sozusagen.
00:37:26: Genau!
00:37:26: Dann war das von meiner Seite aus meine Gedanken, die ich zum Schluss auf jeden Fall noch unterbringen wollte.
00:37:34: Hast du noch irgendwas?
00:37:36: Wenn ihr einfach Erfahrungen eigene habt, egal wie teilt ihr uns mit.
00:37:41: Wenn ihr Fragen dazu habt schreibt uns an und dann können wir das nochmal aufgreifen bzw euch antworten wenn möglich drauf geben.
00:37:52: Super!
00:37:53: Dann lass uns die Folge zumachen
00:37:55: und
00:37:55: wir freuen uns euch in der nächsten Woche eine neue Folge vom Pflegedialog Podcast zu liefern.
00:38:04: Wenn ihr zwei Minuten Zeit habt innerhalb der nächsten sieben Tage, dann würden wir uns natürlich über ein Abo auf den Kanälen freuen.
00:38:14: Also Spotify, YouTube, Instagram, TikTok, wo auch immer ihr wollt oder eben gibt uns auch mal eine Bewertung.
00:38:22: ja weil nur so können wir dem Algorithmus Impulse geben das noch mehr Pflegekräfte entsprechend unsere Inhalte ausgespielt bekommen.
00:38:34: Und genau so unterstützt ihr uns und in dem Sinne wünsche ich Holger dir eine schöne Woche.
00:38:40: Und euch natürlich auch eine gute Zeit und bis nächste Woche zum Pflegedialog-Podcast!
00:38:47: Bye bye,
00:38:48: ciao!
00:38:49: Vielen Dank dass Ihr heute bei pflege dialog dabei wart.
00:38:53: Es war uns eine Freude gemeinsam mit Euch die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Pflegebranche zu beleuchten.
00:39:00: Wenn ihr tiefer in die Themen eintauchen möchtet, die wir heute besprochen haben, besucht uns auf Instagram oder TikTok und vernetzt euch mit uns.
00:39:09: Werdet ein Teil unserer engagierten Community!
00:39:13: Bis zur nächsten Folge – bleibt neugierig, bleibt informiert und gestaltet die Pflege von morgen mit.
00:39:19: Auf Wiederhören.
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